Flughafengegner
Seit dem ersten Gedanken an einen Großflughafen am Standort BBI, steht dieses Vorhaben in negativer Kritik. Ein Schleier von Widersprüchen und nicht nachvollziehbaren Entscheidungen liegt über jedem Schritt der Vorhabensrealisierung.
Nicht nur zahlreiche der 100.000 betroffenen Anwohner, sonderen auch Vertreter aus Politik und Wirtschaft sprachen sich sehr früh gegen den jetzigen Standort in Schönefeld aus. Warum trotzdem in Schönefeld hgebaut wird ist nicht verständlich.
Tag 1 - 07.Februar 2006
Am Vormittag fand zunächst die Vorstellung der Parteien und eine Sachdarstellung der Klagepositionen statt. Die streitenden Parteien führten zur Planrechtfertigung aus. Die Kläger stellten diese in Frage, weil sie meinten, dass durch die Zusammenlegung der 3 Flughäfen keinerlei Kapazitätserweiterungen geschaffen würden. Mit dem System aus Tegel, Tempelhof und Schönefeld könnten locker bis zu 30 Mio Passagieren pro Jahr abgefertigt werden. Auf die Kritik keine Nullvariante überprüft zu haben, so wie es das Planungsrecht fordere, entgegneten die Beklagten, dass dies nicht erforderlich gewesen sei, weil es eine politische Vorgabe auf Schaffung eines Single-Airport gegeben habe.